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Katholisch Googeln

Damit zartbesaiteten Brüdern und Schwestern im Herrn die sündigen Abgründe des Internets verwehrt erspart bleiben, gibt es eine hilfreiche Suchseite: CatholicGoogle: The best way for good Catholics to surf the web.

Suche nach Verbotenem

Das habe ich natürlich gleich mit einem PfuiBa-Begriff ausprobiert (den meine Leser sicher nicht kennen): Pe-O-eR-eN. Schreibe ich so doof, um unnötige Spammails und diverse unerwünschte Angebote zu vermeiden. Und tatsächlich, keine Treffer.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser, soll Lenin gesagt haben: Derselbe Suchbegriff bei Google:

'Richtige' Google-Suche

Na, das sind ja schon ein paar mehr. Die Filterung unerwünschter Ergebnisse scheint also zu funktionieren. Interessant fand ich die Werbeanzeigen, die zum Ergebnis geschaltet wurden (davon finanziert der Anbieter, eine Internetfirma, die Webseiten entwickelt, die Seite):

Zuerst Eigenwerbung von Google, dann die rechte Seite, das war zu erwarten. Aber dann? Sind Katholiken alle zu dick? Catholic Fitness?

Werbung bei CatholicGoogle

Ich habe dann auch mal (just for fun) Luther ‚katholisch‘ gegoogelt. Der wurde gefunden. Klar, war ja auch mal einer von uns 😉

PS: Das mit Lenin habe ich gleich mal nachgeprüft. Ist gar nicht Lenin, sondern ein abgewandeltes russisches Sprichwort:

Vertraue, aber prüfe nach – Доверяй, но проверяйDowerjai, no prowerjai

Aber: Ich kann kein Russisch, bin also auf die Wikipedia angewiesen.

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